Posts Tagged ‘research’

October

Friday, October 30th, 2009

Review: was brachte der Oktober?

  • Lesen, Schreiben, Quellen prüfen, Lesen, Übersetzen, Schreiben, …
  • Review eines Papers der ECIS2010 zum Thema Mitarbeiterportale
  • Aufnahme in die Teamliste des IWI

Preview: Was bringt der November?

  • Weiterschreiben, Draft fertigstellen
  • Überarbeitungen und Finalisierung

September

Friday, September 25th, 2009

Review: was brachte der September?

  • Lesen, Schreiben, Quellen prüfen, Lesen, Übersetzen, Schreiben, …
  • Feedback einarbeiten
  • Abklärungen und Nachfragen bei Peers
  • Absprache zur Planung der Seminare und Paper-Reihenfolge

Preview: Was bringt der Oktober?

  • Weiterschreiben, Draft fertigstellen
  • Überarbeitungen und Finalisierung

August

Friday, August 28th, 2009

Review: was brachte der August?

  • Sommerferien - die ersten zu dritt ;-)
  • Lesen, Schreiben, Quellen prüfen, Lesen, Übersetzen, Schreiben, …
  • Draft “Website Usability for Internet Banking” zu 30% fertig
  • Erkenntnis, dass die Diss-Extrahierung zur Paper-Erstellung schwieriger ist als gedacht und länger dauert als geplant
  • Skype-Meeting zur Festlegung der Überabeitungsschwerpunkte und Publikations-Strategie
  • Re-Immatrikulation per 31.8.2009!

Preview: Was bringt der September?

  • Weiterschreiben, Draft fertigstellen
  • Überarbeitungen und Finalisierung
  • Zurück an die Uni!

July

Friday, July 31st, 2009

Review: Was brachte der Juli?

  • Fokus auf das JCIS - Journal for Computer Information Systems
  • Research: 24 relevante Artikel zum Suchbegriff Usability im JCIS
  • Lesen, Schreiben, Quellen prüfen, Lesen, Übersetzen, Schreiben, …
  • Ergebnis: Draft “Website Usability for Internet Banking”
  • Gliederung und Formatierungen nach Vorgaben JCIS

Preview: Was bringt der August?

  • Weiterschreiben, Draft fertigstellen
  • Meeting zur Festlegung der Überabeitungsschwerpunkte und Publikations-Strategie
  • Überarbeitungen

June

Saturday, June 27th, 2009

Review: Was brachte der Juni?

  • Modellwahl (Modell 1 “PHO” vor Modell 2 “Eigener Publikationsstrang”)
  • Klärung der organisatorischen Fragen
  • Forschungsfrage als Kurztext / Themen-Abstract
  • IWI3-Seminar in Weissbad
  • Vorgehensplan:
  1. gemeinsames Festlegen der Schwerpunkte der Überarbeitung PHO
  2. Evaluation Ziel-Journal (zentrale Fragen: Journal geeignet für das Thema? Welches Journal passt am besten? Wichtig: Journal muss im Social Science Citation Index sein)
  3. gemeinsames Festlegen der Publikations-Strategie Englisch
  4. Umsetzung der Überarbeitung und Einreichung

Journals in der engeren Auswahl:

Preview: Was bringt der Juli?

  • Lesen
  • Meeting zur Festlegung der Überabeitungsschwerpunkte und Publikations-Strategie
  • Schreiben
  • Lesen
  • Schreiben

May

Sunday, May 31st, 2009

Review: Was brachte der Mai?

Diffusion of innovations: factors predicting the use of e-learning at institutions of higher education in Germany (Dissertation B. Heesen, University of Phoenix, 2004)

Quantitative descriptive research study based on Rogers’ IDT (2003). Contents:

  • Introduction to the study (problem statement, background, purpose, research question, hypotheses, conceptual framework, definitions, assumptions, scope & limitations)
  • Literature review (inter alia: IDT/Rogers)
  • Method (research design, validity, appropriateness, …)
  • Presentation and analysis of data (results, goodness of fit, descriptive statistics, validation of hypotheses)
  • Conclusions, implications, and recommendations

Ab Seite 86 wird die IDT beschrieben, Rogers (2003) zeigt “The nine major diffusion research traditions”, so sind z.B. im Forschungs-Feld Kommunikation die main units of analysis sowohl Individuals als auch Organizations [Rogers (2003): Diffusion of Innovations, 5th edition, New York: Free Press].

Bestehende Lösungsansätze: Modelle für die Akzeptanz von IS (bei M. Schmaltz, 2008)

Akzeptanz ist Voraussetzung für die Nutzung (Davis et al. 1989: “User acceptance of computer technology: a comparison of two theoretical models”). R. Martin (1993, S. 23) unterscheidet zwischen gesellschaftlicher, organisationaler und individueller Akzeptanz. Akzeptanz auf organisationale Ebene äussert sich in der Unterstützung durch das Management und wichtige Interessengruppen (Zmund 1984), sie wird von der Aufnahmefähigkeit der Organisation beeinflusst (Cohen/Levinthal 1990, Ramamurthy et al. 2008).

Akzeptanzkonzept: Überzeugungen/Wahrnehmungen -> Absicht (Nutzungsbereitschaft) -> Verhalten (Nutzung)

Behavioristische (z.B. wie wird IT in Organisationen genutzt?) versus gestaltungsorientierte Forschungsströmung (Erstellung von Artefakten, die an Problemen der Praxis orientiert und nützlich sein sollen) –> Rigor and Relevance

April

Friday, May 1st, 2009

Review: Was brachte der April?

Erste Klärung der theoretischen Fundierung
“Technology Acceptance” versus “Innovation Diffusion”. Kriterien: Theorie in der Forschung gut eingeführt, nicht zu viele Konstrukte enthaltend, die Akzeptanz gut erklärend, möglichst IT-spezifisch. Ergebnis: TAM3, oder evtl. UTAUT von Venkatesh et al. 2003 (Überblick zu den gängigen Modellen)
IDT von Rogers: erklärt Einführungsprozesse, kann Akzeptanz von existierender Technologie nicht gut erklären. Für Web 2.0-Technologien wäre die IDT von Rogers darum eher geeignet.

Variablen
E (Einstellung) und VA (Verhaltensabsicht) sind die zwei wichtigen abhängigen Variablen des TAM, welche sich aber immer auf individuelle Einstellungen beziehen, d.h. auf E und VA der Nutzer (z.B. in den Unternehmen).
VA ist die zentrale Variable als Vorläufer der Nutzung, die kommt in allen Modellen vor (meistens folgt dann keine Messung der Nutzung selber, weil die Nutzung schlecht zu messen ist und die VA nur einen Teil der Nutzung erklärt). Die E war bei Davis’ ursprünglichem TAM zwischen den Einflussfaktoren „Ease of Use“ und „Usefulness“ und der VA plaziert. In späteren Modellen hat Davis sie weggelassen, ohne dass der Erklärungsgehalt der Modelle bezüglich VA geringer geworden wäre. Deshalb ist die E in den aktuellen Modellen weitgehend ausgestorben und es bräuchte starke Argumente, wenn man sie reanimieren möchte.

Forschungsmethodik
Three steps to „the truth”:
a) identify variable for which causal effects is desired (Xa)
b) identify variable measuring the outcome (Y)
c) identify other variables jointly related to outcome and causing variable of interest (control variables, Xb)

How to publish?
Es gibt aktuell schon hunderte von Papers zur Akzeptanzforschung (Gefahr der Ablehnung durch die Editors wegen mangelndem Neuigkeitsgehalt). Vorschläge für Neues: Benbasat und Barki (2007) und auch in den anderen Papers in der JAIS-Ausgabe 4/8/2007. Achtung: Fallzahl > 100 nötig, um in hoch gerankte Journals zu kommen; zudem sind die Anforderungen an die Güte der Statistik enorm hoch.

Scientific Publishing
There is a “home” (journal) for every article. Journal Ranking / Impact Factors
Acceptance Rates: 0–10% in top journals, 10–20% in good journals
Submission-to-acceptance speed: <= 6 months = super-fast; <=12 months = fast; 1 – 2 years = typical, 2 – 3 years = top journals
Cover new and interesting subjects!
Tactic “A-journal” -> high risk
Tactic “innovative article” -> B-journal editors may appreciate the value of originality (=index value)
Tactic “incremental research” -> n-th study with some relevant variable modification, e.g. technology acceptance of … (TAM)
Tactic “literature research” -> value added lists, organize the fields for others
Tactic “practice survey” -> not theory based, difficult data to capture

Reconstructing the giant
On the Importance of Rigour in the Literature Search Process:
Literature review = essential 1st step and foundation in a research project
Relevance: avoiding reinvestigation
Rigour: effective use of knowledge base (reliability and validity of the search process)
Validity: does the reviewer search right?
Reliability: replicability of the search process (documentation)
Process: querying scholarly DBs using keywords and backward/forward searches on the basis of relevant articles
Replicability: sources, period covered, journals/DBs (!), keywords, backward/forward search
It is the conditions of the publications process that often prevent a detailed description of the literature search.

Preview: Wie weiter?

  • Lesen (Heesen, Schmaltz, Venkatesh et al. 2003, Benbasat & Barki 2007, Hogenkamp)
  • weitere Schritten der Grobkonzeptualiserung
  • Informationen der Professoren aus dem Business Innovation Day
  • evtl. Überarbeitung Proposal, Einarbeitung Social Patterns (KTI / GFF ?)
  • evtl. David Weinberger „Small Pieces Loosely Joined“ (2002)
  • evtl. Musser/O’Reilly „Web 2.0 Principles and Best Practices“ (2007)

March

Saturday, March 28th, 2009

Review: Was brachte der März?

  • Beispiele zu abhängigen Variablen Attitude und Behavioural Intention
  • Inputs zu Business Information Systems
  • IMH-Check
  • IWI-Check
  • Forschungsmethodische und inhaltliche Inputs (TAM vs. IDT) als Grundlagen der Grobkonzeptualisierung, Lancierung HSG-Prof.-Umfrage
  • Noch keine organisatorische Einigkeit :-(
  • Life on twitter

Preview: Wie weiter?

  • Überarbeitung Proposal, Einarbeitung Social Patterns
  • Lesen, lesen, lesen (1 Diss, 1 Vorstudie, 3 PPTs, 2 Artikel)

February

Saturday, February 28th, 2009

Review: Was brachte der Februar?

  • Zwischenpräsentation Projekt
  • Feedback zum Proposal aus Prof.-Sicht
  • Konkretisierung der kumulativen Vorgehensweise
  • Relevantes Journal-Ranking: AIS
  • Grundlage für Wirkungsmodell: Innovationstheorien!
  • Grobkonzeptualisierung überarbeiten

Preview: Wie weiter?

  • Inhaltliche To Dos
  • Forschungsmethodische To Dos
  • Organisatorische To Dos

January

Friday, January 30th, 2009

Seit anfangs Jahr wird 80% für Kunden und 20% für Paper gearbeitet. Steter Begleiter im Januar:

Döring, Nicola (2003):
Sozialpsychologie des Internet: die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. 2., vollst. überarb. und erw. Aufl.. Göttingen: Hogrefe, 2003

Kapitel 1 zeigt die Entwicklung und Bedeutung des Internet auf (Technik, Diffusion, Nutzung, Regulation, Bewertung). Take-Aways:

  • Innovations-Diffusions-Forschung: Synthese der Diffusions-Theorien bei Everett M. Rogers (1962/1995)
  • 5 Schritte des Innovations-Entscheidungs-Modells (für Organisationen und Individuen): Knowledge (Wissen von der Existenz und Verständnis der Funktionen der Innovation), Persuasion (Entwicklung einer positiven Einstellung gegenüber der Innovation), Decision (geplante Aneignung der Innovation), Implementation (tatsächliche Übernahme der Innovation), Reinforcement (Bekräftigung der Innovation aufgrund positiver Erfahrungen)
  • Stufe 2 (Entwicklung einer positiven Einstellung) und die daraus resultierende Adoptionsbereitschaft werden dadurch beeinflusst, welche Eigenschaften man der Innovation zuschreibt -> 5 Attribute im Innovations-Entscheidungs-Modell begünstigen eine Adoption: Möglichkeit der Wahrnehmung (observability), Möglichkeit des Ausprobierens (triability), Relativer Vorteil (relative advantage), Komplexität (complexity), Kompatibilität (compatibility)
  • Internet-Aktivitäten der Konkurrenz übt sozialen Druck auf Organisationen aus (A.J. Flanagin (2000), Human Communication Reserach, “Social pressures on organizational website adoption”)

Kapitel 2 beschreibt Dienste und Anwendungen (Kommunikation & Medium, (a)synchrone computervermittelte Kommunikation, funktional integrierte Online-Angebote, Schnittstellen zur herkömmlichen Individual- und Massenkommunikation). Take-Aways:

  • S. 79: “Nicht zuletzt geht es gerade den Online-Präsenzen von Unternehmen um verstärkte Kundenbindung und verbessertes Customer Relationship Management”. und “Die ursprüngliche Funktion des WWW war nicht das Online-Business, sondern die Kollaboration in Gruppen (vgl. Berners-Lee, 1999).”
  • funktional integrierte Online-Angebote: Online-Communities, -Portale, -Archive, -Shops (Mehrwert: Kontakt- und Beratungsangebote), -Lernplattformen; Amazon als Beispiel für Ergänzung des Shopping-Angebots um Community-Komponenten (Leser-Rezensionen, Kunden-Steckbriefe, Diskussionsforen, Privatauktionen)
  • S. 114: “Teilweise werden Online-Shops […] aber auch nur zur Vorinformation genutzt, um dann im Offline-Geschäft einzukaufen.” ->derclub.de als Beispiel für die Multichannel-Strategie
  • S. 123: PR und Werbung als institutionalisierte Makroformen der Kommunikation haben sich im Internet etabliert. Ziel PR: Aufbau eines positiven Images im Netz und Pflege der Marke
  • sozial-interaktive Komponenten: E-Mail-Adressen, Foren, Gästebücher, … für den computervermittelten Austausch mit Bezugsgruppen (wichtig: Transparenz und Sicherheit)

Kapitel 3 führt die Theorien der computervermittelten Kommunikation auf (Theorien zur Medienwahl: rationale / normative / interpersonale Medienwahl, Theorien zu Medienmerkmalen: Kanalreduktion / Herausfiltern sozialer Hinweisreize / Digitalisierung, Theorien zum medialen Kommunikationsverhalten: soziale Informationsverarbeitung / Simulation & Imagination / Soziale Identität & Deindividuation / Netzkultur / Internet-Sprache, Fazit: medienökologisches Rahmenmodell). Take-Aways:

  • sozialpsychologische Perspektive an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Soziologie mit Fokus auf Internet-Nutzung und -Wirkung auf der Ebene des individuellen Erlebens und Verhaltens im sozialen Kontext
  • medienökologisches Rahmenmodell: Person -> Medienwahl -> Medium / Medienmerkmale -> Nutzungssituation / Mediales Kommunikationsverhalten der Person -> Nutzungssituation -> Effekte -> Folgen

Kapitel 4 beschreibt die Methoden der Online-Forschung (Forschungsdesigns, Auswahlverfahren, Datenerhebungstechniken, Datenauswertungsmethoden, Ethische Richtlinien). Take-Aways:

  • Internet = Untersuchungsgegenstand oder Untersuchungskontext
  • Forschungsdesigns für internetbezogene Forschung: grundlagenwissenschaftliche und angewandte / qualitative und quantitative / hypthesengenerierende und -prüfende / nicht-, quasi- und experimentelle Untersuchungen / Feld-, Labor- und Webexperimente / reaktive und nonreaktive / querschnittliche (einmalige) und längsschnittliche Untersuchungen / Primär- und Sekundäranalysen
  • Auswahlverfahren: Vollerhebung, (nicht-)zufallsgesteuerte Stichprobenauswahl
  • Erhebungstechniken: Textanalyse, Logfile-Analyse, Beobachtung, Interview, Fragebogen, psychologischer Test

Kapitel 5 bringt Themen und Befunde der Online-Forschung (Wirklichkeitskonstruktionen, Verhalten, soziale Phänomene, soziale Anwendungskontexte). Take-Away:

  • Die Einstellung = Bewertung von Objekten durch das Individuum, siehe Stahlberg & Frey, 1996, S. 219 - 252 (in: Stroebe / Hewstone / Stephenson: Sozialpsychologie)

Kapitel 6 beschreibt das Thema Identitäten und deren Veränderungen und Entwicklungen.

Kapitel 7 geht auf soziale Beziehungen und Internet sowie deren Veränderungen und Entwicklungen ein.

Kapitel 8 beschreibt Gruppen und Internet sowie deren Veränderungen und Entwicklungen.

Link of the month: Clevere und kreative Plakatwerbung